Strukturelle Kopplung

Aus Fachkompetenzen zu E-Learning in Mecklenburg-Vorpommern

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Der Begriff der strukturellen Kopplung zielt auf jegliche erfolgreiche Interaktion von Lebewesen mit ihrer Umgebung. Sie erfolgt durch die Reaktion von Lebewesen auf Umweltreize. Diese Reize haben Veränderungen von Verhaltensschemata oder Wahrnehmungsmustern zur Folge. Dabei sind die Umweltreize der Anlass, das Lebewesen bestimmt aber durch seine eigene Struktur den Anpassungsprozess. Durch Fritz wird der Begriff der strukturellen Kopplung auf den Menschen und seine mediale Umwelt angewandt. So läßt sich der Prozess erklären, der bei der Auswahl eines Computerspiels durch einen Spielenden erfolgt. Dabei werden Spiele ausgewählt, die inhaltlich und strukturell zum Spielenden passen, die Erfolg versprechen und zu deren Bewältigung der Spielende auf vorhandene Schemata zurückgreifen kann. Die strukturelle Kopplung als Prozess wird unter Rückgriff auf Piaget durch Assimilation und Akkomodation bestimmt. So werden Wahrnehmungsreize aus der virtuellen Welt auf bereits bekannte Strukturen reduziert und mit den vorhandenen Schemata bearbeitet (Assimilation). Reichen die vorhandenen Handlungsschemata nicht aus, um den Anforderungen des Spiels angemessen begegnen zu können, kann dadurch eine Anpassung oder Neuentwicklung geeigneter Schemata notwendig werden (Akkomodation). Bei Erfolg gehen sie dann in das Repertoire vorhandener Schemata ein.

[bearbeiten] Literatur

  • Fritz, Jürgen (2003): Wie virtuelle Welten wirken. [1]

[bearbeiten] Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner zu diesem Thema sind:

  • Steffen Malo, Fraunhofer IGD Rostock