E-Learning

Aus Fachkompetenzen zu E-Learning in Mecklenburg-Vorpommern

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Inhaltsverzeichnis

[bearbeiten] Was bedeutet der Begriff E-Learning?

E-Learning ist ein Sammelbegriff für alle Formen des Lernens unter Nutzung digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien. E-Learning besteht aus den Komponenten selbstgesteuertes Selbststudium auf der Grundlage von Lehrprogrammen und Kommunikation, wobei sowohl beim Selbststudium als auch bei der Kommunikation zwischen Lernenden und Lehrenden bzw. zwischen Lernenden untereinander elektronische Medien eingesetzt werden.

[bearbeiten] Ist E-Learning besser als andere Lernformen?

Was ist beim e-Learning besser als bei anderen Lernformen? Aus dieser Frage entstehen neue Fragen?

  • Welche anderen Lernformen sind gemeint?
  • Was heißt "besser"?
  • Wie bestimmt man die Qualität unterschiedlicher Lernformen bzw. von e-Learning? Denn vergleichen kann man nur vergleichbare Qualitäten.

Eine einfache und schnelle Antwort auf die o.g. Frage gibt es nicht. Alle Lernformen haben ihre Berechtigung. E-Learning ist kein Ersatz sondern eine Ergänzung herkömmlicher Formen der Aus- und Weiterbildung.

E-Learning ist sehr gut geeignet, den neuen Anforderungen, die sich aus den Veränderungen in der Arbeitswelt - wie lebenslanges Lernen, Lernen nach Bedarf, Lernen am Arbeitsplatz, orts- und zeitunabhängiges Lernen usw. - ergeben, zu entsprechen.

[bearbeiten] Welche Vorteile bietet E-Learning den Lernenden?

  • Zeitliche und räumliche Unabhängigkeit
E-Learning ermöglicht das Lernen zu beliebigen Zeiten und an beliebigen Orten (die notwendigen technischen Voraussetzungen müssen gegeben sein). Natürlich ist zeitlich und räumlich unabhängiges Lernen auch mit einem Lehrbuch möglich. Der Vorteil von E-Learning gegenüber einem Lehrbuch besteht aber in den Kommunikationsmöglichkeiten mit Tutoren bzw. anderen Lernenden sowie in den durch die Informations- und Kommunikationstechnologien gegebenen erweiterten didaktischen Möglichkeiten.
  • Individuelle Steuerung des Lernprozesses
    • Individuelles Lerntempo: E-Learning ermöglicht Lernen im individuellen Rhythmus. Die Lernenden bestimmen ihr Lerntempo selbst und können die Inhalte beliebig oft wiederholen.
    • Individuelle Lernszenarien: Die Lernenden können auch die Reihenfolge der Durcharbeitung bestimmter Inhalte selbst wählen. Auch die Lernszenarien können häufig selbst gewählt werden.
    • Führung durch das System günstig: Diese individuelle Steuerung ist bezüglich Lerntempo und Anzahl der Wiederholungen für die meisten Lernenden von Vorteil. Die freie Wahl der Lernszenarien können aber nur Lernende mit guter Selbstlern- und Medienkompetenz richtig nutzen. Viele Lernende sind auch dankbar für eine klare Führung durch das System.
  • Lernen nach Bedarf
Lernen nach Bedarf (Learning on Demand) ist eine der Notwendigkeiten, die aus den Veränderungen in der Arbeitswelt resultieren. Es wird das gelernt, was in der gegebenen Situation gerade erforderlich ist.
  • Didaktischer Mehrwert
    • Lernen bleibt individuell und mühevoll: Es steht aber die Frage, inwieweit Lernen durch E-Learning "einfacher" oder "besser" gemacht werden kann. Viele der diesbezüglichen Euphorien haben sich nicht erfüllt. Lernen bleibt immer ein individuell mühevoller Prozess.
    • Neue didaktische Möglichkeiten: Es gibt aber vielfältige Möglichkeiten, den Lernprozess zu unterstützen. Die modernen Computer, eingebunden in leistungsfähige Netze, bieten dazu didaktische Möglichkeiten, die mit herkömmlichen Lehr- und Lernmethoden nicht erreichbar sind. Das gilt insbesondere für die Visualisierung und Veranschaulichung von Vorgängen und Zusammenhängen, für die aktive Einbeziehung des Lernenden in den Lernprozess, die Nutzung kooperativer Lernformen über größere Entfernungen oder die individuelle Kontrolle des Lernfortschritts. Auch der schnelle und direkte Zugriff auf Informationen aller Art kann zu didaktische Effekten führen.
  • Personalisierung
    • Individuell zusammengestellte Kurse: Ein wesentliches Ziel von E-Learning besteht im Angebot von Kursen, die entsprechend der jeweiligen Erfordernisse für eine Gruppe oder gar eine einzelne Person zusammengestellt werden. Dadurch entstehen individualisierte oder personalisierte Kurse.
    • Individualisierung auch bei Didaktik und Methodik: Bei der Zusammenstellung personalisierter Kurse können nicht nur die Inhalte individuell zusammengestellt werden. Es können auch individuelle Lernpräferenzen berücksichtigt werden.
  • Vielfältige Kommunikation
    Die Kommunikation ist eine wesentliche Komponente des E-Learning. Moderne Lern-Management-Systeme bieten dazu vielfältige Möglichkeiten:
    • Kommunikation zwischen Lernenden und Tutoren (Anleitungen; Beantwortung von Fragen; Stellen, Korrigieren und Besprechen von Aufgaben/Tests,...)
    • Kommunikation zwischen den Teilnehmern einer Lerngruppe oder eines Kurses
    • Kommunikation mit externen Fachspezialisten
    • Lernen, Problemlösen, Bearbeitung von komplexen Aufgabenstellungen in Gruppen (Kooperatives Lernen)
    • Kommunikation zwischen Bildungsträger und Lernenden (Administrative Tätigkeiten, Umfragen,..)
Die richtige Nutzung der Kommunikationsmöglichkeiten birgt erhebliche didaktische Potentiale, die mit den ständig wachsenden technischen Möglichkeiten immer wieder neu erschlossen werden müssen.
  • Konstante Qualität der Bildungsangebote
    • Unterschiedliche Qualitäten: Das Qualitätsniveau von E-Learning-Angeboten ist gegenwärtig breit gefächert. Das liegt einerseits daran, dass gute E-Learning-Angebote auch ihren Preis haben und deshalb häufig auf Billigproduktionen geringer Qualität ausgewichen wird.
    • Definition der Qualität nicht einfach: Es ist nicht einfach, die Qualität von E-Learning-Angeboten zu definieren. Mehrere Standardisierungsgremien bemühen sich deshalb intensiv um die Definition von Qualitätskriterien für E-Learning-Angebote.
    • Gleichbleibendes Qualitätsniveau durch Qualitätsstandards: Nach der allgemeinen Durchsetzung von Qualitätsstandards kann von einem annähernd gleichbleibenden Qualitätsniveau der E-Learning-Angebote ausgegangen werden.

[bearbeiten] Welche Vorteile bietet E-Learning den Lernenden in der betrieblichen Weiterbildung?

  • Am Arbeitsprozess orientierte Vermittlung von Wissen: für die Person, für die Tätigkeit, für den Zeitpunkt
    • am jeweiligen Bedarf ausgerichtet
    • personenbezogene Zusammenstellung der Inhalte
    • leichte Aktualisierbarkeit der Inhalte
    • am Arbeitsplatz einsetzbar
  • Schritt halten mit der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung
    • E-Learning wird zur strategischen Innovation: Die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen wird zunehmend durch das Qualifikationsniveau der Mitarbeiter bestimmt. Personal und Personalentwicklung erlangen zunehmende Bedeutung bei der Unternehmensbewertung (Rating).
    • Fachkräftemangel rechtzeitig vorbeugen: Bedeutende Strukturveränderungen im Altersaufbau beeinflussen die Verfügbarkeit von Fachkräften. Weiterbildung des vorhandenen Personals gewinnt erheblich an Bedeutung. Ausbildung und Ausbildungsabschlüsse werden internationalisiert. Die Halbwertzeit vieler beruflicher Erstausbildungen sinkt ständig.
  • Ersparnis bei Reise-, Übernachtungs- und Raumkosten, Wegfall von längerer Abwesenheit der Mitarbeiter
    • Kosteneinsparung: Gegenüber den herkömmlichen Formen der Weiterbildung in externen Kursen führt E-Learning auch zu einer Kosteneinsparung. Die Aufenthaltsdauer an den Studienorten beschränkt sich nur noch auf die Präsenzphasen. Die Mitarbeiter sind nicht mehr so lange vom Arbeitsplatz abwesend.
    • E-Learning nicht auf Kosteneinsparung reduzieren: Die Vorteile von E-Learning können aber nicht allein auf den Kostenaspekt reduziert werden. Die Erstellung und Durchführung guter E-Learning-Kurse ist auch mit Kosten verbunden.
  • Schulung großer Mitarbeiterzahlen in kurzer Zeit, auch an verteilten Standorten
    • Günstig: Schulung von Außendienstlern: Viele Unternehmen haben die Notwendigkeit, eine große Anzahl von Mitarbeitern zu schulen, die sich zudem noch an unterschiedlichen Standorten befinden (z.B. Filialen oder Außendienstmitarbeiter).

Gerade für solche Anwendungen ist E-Learning sehr gut geeignet und führt zu erheblichen Kosteneinsparungen.

[bearbeiten] Welche Nachteile können mit dem E-Learning verbunden sein?

  • Geringere soziale Kontakte
    • Lernen in Gruppen hat eine wichtige soziale Komponente. Bei den meisten der bisherigen Lernszenarien erfolgt ein Großteil des Lernens in Gruppen (Klassen, Seminargruppen, Abendkurse, Weiterbildungsveranstaltungen,...). Hier ist Lernen immer mit einer ausgeprägten und für den Lernerfolg wichtigen sozialen Komponente verbunden.
    • Hauptform beim e-Learning: Selbststudium: Beim E-Learning ist dieser soziale Bezug zunächst einmal nicht gegeben. Die Hauptkomponente von E-Learning ist das Selbststudium. Man lernt allein. Es fehlt der persönliche Austausch. Die Motivation kann sinken.
    • Nutzung der Kommunikationsmöglichkeiten: Der Mangel an sozialen Kontakten kann durch die Kommunikationsmöglichkeiten abgefedert werden. Dazu gehören: Kommunikation mit Tutoren, Fachspezialisten und Kursbetreuern und den anderen Kursteilnehmern über technische Kanäle sowie ausgewogene Präsenzanteile (Blended Learning) mit bewusster Pflege der sozialen Komponente.
  • Relativ hohe technische Voraussetzungen
    • Leistungsfähiger PC: Jeder Lernende benötigt einen leistungsfähigen Personalcomputer. Allgemein kann man sagen: je höher die didaktische Qualität eines E-Learning-Angebots ist, desto höher sind auch die technischen Anforderungen an den Computer. Moderne Computer leisten das. Aber nicht jeder verfügt über einen solchen.
    • Leistungsfähiger Internetanschluss: Prinzipiell die gleiche Aussage kann bezüglich des Internetanschlusses getroffen werden. Auch hier gibt es zahlreiche technische Möglichkeiten und zugehörige Angebote. Leider sind diese mit entsprechenden Kosten verbunden.
    • Sicherheitsanforderungen beachten: Das Internet ist leider auch mit Gefahren verbunden. Unternehmen sichern sich durch entsprechende Maßnahmen (Firewalls u.a.) immer stärker gegen Viren und andere Gefährdungen ab. Die Nutzung von externen Lernangeboten durch die Mitarbeiter (Lernen am Arbeitsplatz) wird dadurch erschwert.
    • Leistungsfähige Lern-Management-Systeme: Auch auf der Anbieterseite sind relativ hohe technische Voraussetzungen erforderlich. Leistungsfähige Lern-Management-Systeme müssen gewährleisten, dass bei den Lernenden alles einfach und sicher funktioniert.
  • Aufwändige Einstiegsphase
    • Medienkompetenz: Die Nutzer von E-Learning-Angeboten benötigen ein gewisses Maß an Medienkompetenz. Die erforderlichen Bedienfunktionen sollten sicher beherrscht werden.
    • Selbstlernkompetenz: Bestimmte Fähigkeiten und die Motivation zum selbständigen Lernen sollten vorhanden sein.
    • Arbeit mit dem Lern-Management-System: Die Arbeit mit dem Lern-Management-System muss erlernt werden.
  • Gute Betreuung erforderlich
    • Gute Organisation des Gesamtkurses: Die Betreuung der Lernenden während der gesamten Kursdauer ist außerordentlich wichtig für den Lernerfolg. Das gilt für organisatorische Belange ebenso wie für fachlich inhaltliche.
    • Qualifizierte Tutoren: Die Arbeit als Tutor oder Online-Trainer hat ihre eigene Spezifik. Gut qualifizierte Tutoren sind deshalb sehr wichtig für den Kurserfolg.
  • Qualität hat ihren Preis
    • Aufwändige Erstellung: Die Erstellung qualitativ guter E-Learning-Angebote ist aufwändig und dadurch mit z.T. beträchtlichen Kosten verbunden.
    • Kostenreduzierung oft mit Qualitätsverlusten verbunden: Effektivere Werkzeuge und Technologien führen zu Kostenreduzierungen. Bei gleichbleibendem Qualitätsanspruch hat das jedoch Grenzen. Werden die Kosten zu weit gedrückt, führt das zu erheblichen Qualitätsverlusten, was dann wiederum die Akzeptanz von E-Learning beeinträchtigt.
    • Effektivitätsgewinn durch Standardisierung und Content Sharing: Die Effektivität eines E-Learning-Projektes wird durch Mehrfachnutzung der Angebote entscheidend verbessert. Das setzt jedoch die Einhaltung bestimmter Standards voraus.

[bearbeiten] Welche Formen von E-Learning gibt es?

E-Learning kann auch in Abhängigkeit davon, wie eng oder weit man den Begriff definiert, in der Praxis unterschiedlich realisiert sein. Die Formen des E-Learning werden in einem eigenen Artikel beschrieben.

[bearbeiten] Welche typischen Stolpersteine gibt es beim E-Learning?

Die Möglichkeit der Selbststeuerung des Lernprozesses ist gleichzeitig eine grosse Herausforderung. Die eigene Motivation und ein gutes Zeitmanagement sind entscheidend für den Lernerfolg. Von den Lernenden (aber auch von den Dozierenden) wird ein neues Rollenverständnis abverlangt. Der Lernende entscheidet viel mehr, was und in welchem Umfang er lernt.

Die technischen Hürden bei der Nutzung des Internets sind dahingehend mit einer gründlichen Instruktion vergleichsweise schnell überwunden.

[bearbeiten] Wie kann ich herausfinden, ob E-Learning für mich geeignet ist?

Wenn Sie eine hohe Lernmotivation mitbringen und auch ohne äußeren Anstoß sich an die Erschließung neuen Wissens heranwagen, werden Sie prinzipiell gute Erfahrungen mit E-Learning machen. Insbesondere, wenn Sie Schwierigkeiten haben, sich an eine feste Kursorganisation zu halten (Ort, Zeit), ist ein E-Learning-Angebot für Sie geeignet. Es gibt für den Lernenden keine festgeschriebene, vorgegebene Zeiten und Lernmethoden, sondern die Gelegenheit, Spaß an einer neuen und aktiven Art des Unterrichts zu finden, die sich an individuelle Bedürfnisse anpasst.

[bearbeiten] Welche technischen Voraussetzungen muss ich für die Teilnahme an einem E-Learning-Kurs erfüllen?

Sie benötigen einen PC (es genügt ein multimediafähiger Standard-PC) und einen Internetzugang. Weitere technischen Voraussetzungen (z.B. bestimmte Soft- und Hardware) sind bei einzelnen Angeboten möglich; die Anbieter weisen in diesen Fällen in der Regel darauf hin.

[bearbeiten] Worauf soll ich bei der Auswahl eines E-Learning-Angebots achten?

Es gibt noch kein einheitliches übergreifendes Gütesiegel für E-Learning-Angebote aber einige vielversprechende Ansätze zur Qualitätssicherung. Die Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) in Köln genehmigt und registriert Fernlehrgänge, erteilt also eine Art Gütesiegel. Allerdings fallen längst nicht alle E-Learning-Angebote unter die Registrierungspflicht.

Achten Sie vor allen auf die beschriebene Methodik des Kurses, in welcher Form Betreuung gewährleistet wird und auf die konkreten Lernziele und -inhalte. Nutzen Sie angebotene Demokurse!

[bearbeiten] Worauf sollte ein Unternehmen achten, welches E-Learning einführen möchte?

Im Artikel Einführung von E-Learning in Unternehmen sind viele Aspekte genauer erklärt, die dabei eine Rolle spielen.

[bearbeiten] Kann jeder Inhalt mit E-Learning vermittelt werden?

Bestimmte Themen erfordern ganz eindeutig das menschliche Gegenüber (z.B. Verhaltenstraining). Es gibt zwar auch E-Learning-Angebote zu den sogenannten weichen oder Schlüsselqualifikationen (Kommunikation, Teamfähigkeit etc.). Meist handelt es sich dabei aber um Blended Learning-Angebote, d.h. Präsenz- und Online-Phasen wechseln sich ab. Technische Lösungen können zwar Sprache und Videobild mehrerer entfernter Teilnehmer zusammenbringen, aber bei der Übertragung der wichtigen und oft entscheidenden nonverbale Kommunikation sind der Technik einfach Grenzen gesetzt.

[bearbeiten] Bedeutet die Einführung des E-Learning längerfristig die Abschaffung des Präsenzunterrichts?

Qualitativ hochwertige Lernangebote mit neuen Medien bedeuten in Hinsicht auf Entwicklung und Betreuung einen hohen Aufwand. Schliesslich stösst E-Learning auch an Grenzen (siehe vorige Frage). Erfahrungsgemäss bietet eine ausgewogene Kombination von Präsenz- und Online-Unterricht (Blended Learning) den grössten Nutzen. E-Learning wird unsere Bildungslandschaft insbesondere in der berufsbegleitenden Weiterbildung verändern, aber der Präsenzunterricht wird nicht verschwinden.

[bearbeiten] Ansprechpartner

Ansprechpartner zu diesem Thema sind:

  • Dr. Volker Gries (ANOVA Multimedia Studios GmbH)
  • Martin Hagemann (LiNK MV)
  • Dr. Sybille Hambach (Fraunhofer IGD Rostock)
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