Blended Learning
Aus Fachkompetenzen zu E-Learning in Mecklenburg-Vorpommern
Blended Learning basiert auf der Erfahrung, dass ein reines E-Learning nur eine begrenzte Lerneffizienz aufweist. Es kombiniert deshalb E-Learning und Lernen in Präsenzform. Die Kursinhalte werden sowohl in Präsenzveranstaltungen als auch über WBT, CD-ROM oder Printmedien geschult. Der Lernende ist nicht an ein spezifisches Trainingsmedium gebunden, sondern es wird ihm die Möglichkeit geboten, sich seinen individuellen Präferenzen anzupassen. Blended Learning entsteht somit, wenn E-Learning mit klassischen Lernformen zu einem sinnvollen Gesamtkonzept verknüpft wird.
Merkmale von Blended Lerning:
- Kombination unterschiedlicher Lernformen mit dem Ziel, Vorteile einzelner Lernformen zu nutzen und Nachteile zu kompensieren
- oft für die Kombination von Lernen in Präsenzform und E-Learning verwendet
- Methodenpluralität unterstützt Motivation beim Lernen, fördert Interessenbildung, ermöglicht Anpassung von Methoden an Lernziele, fördert individuelle Lernorganisation
- unterstützt und fördert selbstgesteuertes Lernen, stärkt den Lerntransfer, intensiviert Lernprozesse, die Kommunikation, eröffnet Wege in eine neue Lernkultur
- Wichtige Überlegung: Wie sieht eine sinnvolle zeitliche Taktung für Lernabschnitte in der jeweiligen Form/Kombination aus?
- Bewährt in der Anwendung:
- Präsenzveranstaltung am Beginn eines Bildungsangebots (Kick off) zum gegenseitigen Kennen lernen und Vorbereitung der Selbstlernphasen über E-Learning
- Präsenzveranstaltung zur Vorbereitung einer Gruppenarbeit/Gruppenlernen bzw. Prüfung/Lernfortschrittskontrolle
- E-Learning, z.B. betreutes Diskussionsforum, zur Nachbereitung (Lerntransfer) einer Bildungsveranstaltung in Präsenz und zum nachträglichen Kontakt halten zwischen den Teilnehmenden
- E-Learning als Vorbereitungsmöglichkeit und zur Angleichung des Wissensstandes vor einer Bildungsveranstaltung in Präsenz, ermöglicht Verkürzung der Präsenz bzw. Konzentration auf „neue“ Inhalte
